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Geschrieben von: MK
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Montag, den 25. August 2008 um 19:25 Uhr |
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Bei der Vorauslegung gingen wir von einem Brennkammerdruck von 20 bar aus. Um das ganze Triebwerk ohne Risiken auch auf dem Uni-Gelände sicher betreiben zu können, sind die Sicherheitsfaktoren sehr konservativ gewählt, woraus sich eine relativ große Wandstärke der Brennkammer ergibt. Der Vorteil dabei ist auch, dass wir während dem Test auf aktive Kühlung der Brennkammer verzichten können, da die kapazitive Kühlwirkung des Brennkammergehäuses hierbei vollauf genügt. Den Verbrennungsvorgang ansich haben wir berechnet mit Hilfe des NASA Computer programs CEA (Chemical Equilibrium with Applications). Damit lassen sich neben der Brennkammertemperatur, auch die Zusammensetzung der Verbrennungsgase, der spezifische Impuls und viele weitere wichtige Größen berechnen. Im folgenden Diagramm sieht man z.B. sehr schön die Abhängigkeit des spezifischen Impulses und der Brennkammertemperatur von dem augenblicklichen Mischungsverhältnis r (=Oxidator/Brennstoff ) in der Brennkammer. Die Brennkammer wurde gefertigt aus V2A Edelstahl 1.4541. Zur Berechnung der Festigkeit haben wir zusätzlich noch detaillierte FEM-Berechnungen durchgeführt ( Verformungen zur besseren Anschauung stark vergrößert ).
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Juni 2009 um 11:59 Uhr |