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Geschrieben von: MK
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Dienstag, den 09. September 2008 um 15:40 Uhr |
Das Triebwerk ist auf dem Teststand mit Linearführungen befestigt und drückt gegen eine Kraftmessdose, welche den Schub während des gesamten Versuchs aufzeichnet. Ein Venturirohr in der Oxidatorzuleitung erlaubt die Bestimmung des Lachgasmassenstroms aus einer Differenzdruckmessung. Der Brennkammerdruck wird mit einem weiteren Drucksensor überwacht. Mit den so gemessenen Werten können bereits fast alle relevanten Kenngrößen des Triebwerks errechnet und detailliert ausgewertet werden. Die Ergebnisse bilden dann die Grundlage für die Optimierung des Triebwerks und weitere Versuche.
Die Lachgaszufuhr wird über zwei Magnetventile gesteuert, die aus Sicherheitsgründen so ausgelegt sind, dass sie grundsätzlich geschlossen sind, solange kein Strom anliegt. Gesteuert werden die Ventile über eine eigens entwickelte Software mittels einer USB-Steuerkarte in Echtzeit. Die Drucksensoren und die Kraftmessdose werden mit einer Rate von 10 Hz ausgelesen. Sollte der Druck in der Brennkammer oder in der Zuleitung unerwartet ansteigen, so schließt die Software automatisch beide Ventile und die Verbrennung erlischt. Falls der Laptop nicht mehr reagieren sollte, besteht jederzeit die Möglichkeit die Ventile über einen separaten Notausschalter zu schließen. Dies garantiert eine größtmögliche Sicherheit. 
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 10:40 Uhr |